Bestehende Onlineshop-Infrastruktur nutzen

By DWeiser   |  

Dezember 09, 2018   |  

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Einen Onlineshop zu erstellen ist anspruchsvoll, aber für Jeden machbar. Den eigenen Webshop bekannt zu machen und dadurch potentielle Kunden anzulocken erfordert hingegen viel Geduld. Viele Verkäufer stellen sich bei der Wahl des für ihn richtigen Verkaufkanals die berechtigte Frage, ob sich der Aufwand für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) des eigenen Webshops lohnt oder ob man auf etablierte Verkaufsplattformen zurückgreifen sollte?

Wahrscheinlich liegt die Antwort irgendwo dazwischen, in der Frage selbst. Möchte man kurzfristig verkaufen, lohnt es sich den bekannten Verkaufsportalen Amazon und eBay beizutreten. Plant man langfristig sich einen Online-Vertriebskanal aufzubauen, sollte sich die Arbeit auszahlen eine Google Positionierung vor der Konkurrenz aufzubauen. Um sich einen guten Start zu ermöglichen, ist es eine Idee ein paar Sonderangebote auf eBay Kleinanzeigen sowie facebook Marketplace kostenlos zu präsentieren. Um die ersten Umsätze zu generieren, ist auch sinnvoll Verkaufsplattformen als Sprungbrett zu nutzen.

Kostenlos ist dies allerdings nicht. Amazon und eBay haben ihre ganz eigenen Preismodelle. Bei Amazon kann ein Basiskonto oder ein Professionelles Anbieterkonto angelegt werden. Das als Online-Auktionsportal bekannt gewordene eBay bietet gewerblichen Verkäufern hingegen an, einen eBay Shop mit eigener Domain anzulegen. Dieser lässt sich in vier verschiedenen Ausführungen buchen und sind auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen angepasst.

Den Basis-Shop von eBay und das professionelle Anbieterkonto von Amazon gibt es für jeweils circa 40 Euro im Monat, hinzukommen die individuellen Verkaufsgebühren. Die offiziellen Preislisten für den Service lassen sich auf den Webseiten von eBay und Amazon einsehen.

Aus Gesprächen mit Nutzern lässt sich bei Einigen heraushören, dass Online-Shoppen mit einem Besuch von Amazon gleichgesetzt ist. Viele haben hier bereits ein Kundenkonto und durchstöbern immer wieder das Angebot dieses Online-Riesen. Auf eBay sind bereits auch viele Kunden vertreten, doch liegt hier wahrscheinlich eher das Interesse an Auktionen auf die sie bieten können. Gute Alternativen wie Rakuten und Hood sind noch nicht so bekannt wie die Marktführer, können aber ähnliches leisten.

Vorteile von Verkaufsplattformen

Wird nach verschiedenen Artikeln bei Google gesucht die man kaufen möchte, so ranken Verkaufsplattformen ziemlich weit oben. Ein entscheidender Vorteil wenn man online verkaufen möchte. Desweiteren lässt sich die Infrastruktur der Verkaufsportale nutzen. Das heißt es stehen sehr gute Server zur Verfügung, um die sich die Betreiber selbst kümmern. Das gleiche gilt auch für die Sicherheit der Webseite und der Kundendaten. Amazon geht sogar so weit, dass sich selbst die Logistik-Infrastruktur nutzen lässt. Somit lässt sich auch die eigene Lagerfläche reduzieren, was zu finanziellen Einsparungen führen kann. Möchte man schnell auf den Markt kommen, ist die Wahl eines Anbieters über den man die eigenen Produkte verkaufen kann, die Richtige.

Nachteile von Verkaufsplattformen

Der wohl größte Nachteil ist die Abhängigkeit von dem jeweiligen gewählten Anbieter. Daher ist es für jeden Anbieter wichtig der eBay, Amazon, etc. nutzt, sich nicht nur auf den Plattformenen eine positive Reputation zu erarbeiten. Der Aufbau einer eigenen Identität kann den Nachteil der Abhängigkeit ein Stück weit ausgeleichen. Zu schaffen ist dies schon mit einer eigenen Webseite die als Ankerpunkt dient. Ein weiterer großer Nachteil ist neben dem gesunden Preiskampf auf dem Markt, dass Preis drücken auf der Plattform selbst.
Ein weiterer

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