Mit WooCommerce wird WordPress zu deinem Onlineshop

By DWeiser   |  

November 29, 2018   |  

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WordPress

… ein Open Source Content Management System (CMS), welches ursprünglich für Blogseiten gedacht war, lässt sich wunderbar zu einem Onlineshop umfunktionieren.

Zum Nulltarif, denn bei Open-Source-Lösungen fallen keine weiteren Kosten an, wie die sonst erhobenen Lizenzkosten für Shopsysteme, für zum Beispiel Shopware, xt:Commerce, shopify oder 1&1 E-Shops. Dennoch gibt es viele hilfreiche Erweiterungen die sich per Gebühr zu einer Professional-Variante upgraden lassen.

Das CMS WordPress selbst basiert auf der Skriptsprache PHP und benutzt MySQL als relationales
Datenbankverwaltungssystem. WordPress ist sehr populär und gilt mit 59,8% auf dem weltweiten Markt als Marktführer der Content Management Systeme.
Dementsprechend werden viele Updates entwickelt und auftretende Sicherheitslücken schnell behoben.
Die Software existiert seit 2003 und steht kurz vor der Veröffentlichung der Version 5.0.

Da WordPress allein keinen eCommerce Funktionsumfang bietet, muss das kostenfreie Plugin WooCommerce installiert werden. Dies gelingt in kurzer Zeit nachdem das Plugin über den gleichsprachigen Menüpunkt gesucht und gefunden wurde. WooCommerce erweitert WordPress außerdem um Schnittstellen zu den Bezahldiensten wie Paypal und Amazon Pay.

German Market von MarketPress aus Dresden

Als hilfreiches, rein kostenpflichtiges Plugin, sei an dieser Stelle German Market von MarketPress GmbH aus Dresden genannt. German Market trägt dazu bei, den Onlineshop möglichst rechtssicher zu gestalten. Auch in Bezug auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist dies besonders wichtig. Das Plugin hilft dabei alle notwendigen Seiten anzulegen und Einstellungen auf den deutschen Markt anzupassen. Darüber hinaus lassen sich Rechnungs- und Lieferschein-PDFs erstellen und an die eigene Corporate Identity anpassen. Möchte man fortlaufend durch Updates auf dem neusten Stand sein,  werden jährlich mindestens 65,00 Euro fällig.

Trotz der Hilfe bei der Erstellung, die Webshop-Plattform nach den deutschen Richtlinien rechtssicher zu gestalten, sollte ein Rechtsanwalt beauftragt werden, um neben den zu publizierenden Rechtstexten, auch die AGBs und Vertragswerke zu prüfen.

Eine weitere sinnvolle Erweiterung ist eine Buchhaltungssoftware, wie z.B. lexoffice der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG aus Freiburg. Mit solch einer Softwareunterstützung lässt sich der Buchhaltungsaufwand gering halten. Eine Schnittstelle zu dieser Software besteht auch bereits in dem zuvor genannten German Market Plugin. Diese Erleichterung kommt gerade kleineren Teams von WooCommerce Shops zu gute.

Ist es geplant den Onlineshop in mehreren Sprachen zu präsentieren, ist es notwendig von einem weiteren Plugin Gebrauch zu machen. Als Plugin-Erweiterung für die Übersetzung ist WPML (Mehrsprachen-Plugin für WordPress) eine gute Wahl. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 79,00 Dollar. Weitere 59,00 Dollar werden jährlich als Lizenzkosten erhoben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WordPress als benutzerfreundliches CMS mit seiner Erweiterung WooCommerce kostenlos ist und man in erster Linie nur die Webhosting und Domain-Kosten berücksichtigen muss. Trotzdem können Gebühren entstehen, wenn man die Hilfe externer Anbieter in Form von Plugins annimmt. Diese können aber wiederrum zu einer deutlichen Reduzierung des Verwaltungsaufwands beitragen.

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